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OklahomaCity

HistorieBearbeiten

1967-2008 Seattle SuperSonics

Als die Seattle SuperSonics im Oktober 1967 ihren Spielbetrieb aufnahmen, waren sie die erste Franchise einer der großen US-Sportarten der Stadt Seattle.

Benannt nach einem Boeing Projekt, hatte es die neue Franchise am Anfang sehr schwer, in der Liga Fuß zu fassen. Das erste Spiel ging mit 114-116 verloren, die erste Saison endete mit einer 23-59 Siege Bilanz.

Die folgende Saison brachte den ersten NBA-Star der SuperSonics zutage. Lenny Wilkins wurde nach der ersten Saison durch einen Trade nch Seattle gelockt. In seiner 2. Saison bei den Sonics verteilte er durchschnittlich die meisten Assists der Liga.

In der Saison 1971/72 war es dann soweit: Die Sonics standen nach einer 47-35 Saison zum ersten Mal in den Playoffs. Nach dieser historischen Saison wurde Franchise-Player Wilkins in einem viel kritisierten Trade nach Cleveland geschickt. Die Bilanz der Sonics fiel in der nächsten Saison wieder auf 26-56.

Die Verantwortlichen sahen ein, dass etwas in der Stadt passieren musste. So wurde der legendäre Bill Russell als Trainer verpflichtet. Dieser konnte die Sonics dann zwar wieder in die Playoffs führen, verließ das Team aber nach der Saison 1976/77.

Mit Russells Rücktritt kam ein alter Bekannter zurück nach Seattle. Lenny Wilkins übernahm das Traineramt und führte die Sonics bereits 1978 in die NBA Finals. Dort unterlagen sie knapp den Washington Bullets. Im darauffolgenden Jahr trafen sich beide Teams wieder in den Finals. Seattle ging nach 5 Spielen als Sieger vom Feld und holte die ersten und bisher einzigen Titel der Franchise Geschichte.

Die folgenden Jahre waren von Auf und Abs geprägt. Bis zum Jahre 1989, als die Sonics in die 2. Playoff Runde einzogen, gab es keine absoluten Liga-Stars mehr.

Anfang der 90er Jahre sollte deshalb der große Umbruch folgen. Mit George Karl kam ein erfolgreicher Trainer, der die jungen Talente Gary Payton und Shawn Kemp zu Stars formen sollte. Die stärkste Phase der Franchise begann mit der Verpflichtung der beiden Hoffnungsträger Kemp (Draft 1989) und Payton (1990). So führten die beiden Seattle in der Saison 1992/93 nach einer 55-27 Saison bis in die Conference Finals gegen Phoenix. Nach einer überragenden 63-19 Saison im darauffolgenden Jahr scheiterte das junge Team an den Denver Nuggets in Runde 1 der Playoffs - die erste Niederlage eines an 1 gesetzten Teams gegen ein an 8 gesetztes Team.

Die folgende Saison war mit 64-18 die erfolgreichste der Geschichte. Getoppt wurde die stärkste aller Sonics-Teams um Kemp, Payton und Schrempf, erst in den Finals gegen die Chicago Bulls von Legende Michael Jordan. Die goldene Zeit endete mit der Saison 2002/03. Shawn Kemp wurde nach Milwaukee getradet und die Sonics hatten zum ersten mal nach 11 Jahren eine negative Bilanz am Ende der regular Season.

Ein letztes Aufbäumen sahen die Fans der "Rainy City" in der Saison 2004/05 als die Sonics mit den beiden All Stars Ray Allen und Rashard Lewis zum letzten Mal die Playoffs erreichten.

Die Folgejahre waren von einem Streit des Franchise-Besitzers und der Stadt Seattle geprägt. Streitpunkt: Die Key-Arena. Die langjährige Heimspielstätte der Sonics lockte kaum noch Zuschauer und benötigt dringend eine Renovierung. Da keiner dafür aufkommen wollte, verkaufte Eigentümer Howard Schultz die Franchise für 45 Mio US$ an den Starbucks-Präsidenten Clay Bennett, der das Team in seiner Heimat Oklahoma City spielen sehen wollte. 2007 stand der Umzug nach Oklahoma City endgültig fest. Die letzte Saison (2007/08) stand unter der klaren Botschaft: Neuaufbau. Allen und Lewis wurden für Draftpicks getradet und ein junges, talentiertes Team um die beiden Rookies Jeff Green und Kevin Durant entstand.


Ab 2008 Oklahoma City Thunder

Oklahoma City stellte sich schon vor dem ersten Tag des Umzugs als guter NBA-Standort dar. Aufgrund des Hurrikans Katrina hatten die New Orleans Hornets in den Spielzeiten 2005/06 und 2006/07 im Ford Center Oklahoma City ihre Heimat. Die Mannschaft wurde sehr gut aufgenommen und wie ein eigenes Team behandelt. Während die Hornets zurück nach Louisiana konnten, wuchs in Oklahoma City die Sehnsucht nach einer eigenen Franchise.

Dementsprechend euphorisch wurde das ehemalige Sonics-Team in ihrer ersten Saison unterstützt. Nahezu jedes Heimspiel war ausverkauft, obwohl die Thunder eine 23-59 Saison spielten. Jedoch gab es, besonders in Heimspielen, Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft.


Die ArenaBearbeiten

Die Heimspielstätte der Oklahoma City Thunder ist das Ford Center in Oklahoma City. In Baskteball-Begegnungen finden dort 19.599 Menschen Platz. Die moderne Arena wurde 2002 nach einem 89 Millionen Dollar teuren Bau eröffnet und wird im Sommer 2009 noch einmal renoviert und modernisiert. Unter anderem wird für 3,9 Millionen US-$ einer der modernsten Videowürfel der Welt geplant.


FordCenter FordCenterNacht FordCenterInnen

Der TrainerBearbeiten

Trainer der Oklahoma City Thunder ist seit dem 22. November der ehemalige Point Guard Scott Brooks.

Zu seiner aktiven Zeit spielte der 1,80m kleine Brooks für die Philadelphia 76ers, Minnesota Timberwolves, Dallas Mavericks, New York Knicks, Cleveland Cavaliers and Houston Rockets, mit denen er 1994 den Titel in der NBA holte.

Als Assistenz-Trainer in Denver und Sacramento sammelte Brooks Erfahrung, um dann vorerst als Interimstrainer in Oklahoma City die Nachfolge von PJ Carlesimo anzutreten. Nach der ersten Saison entschloss sich General Manager Sam Presti dann dafür, Brooks als Head Coaches für die 2. Saison der Franchise zu verpflichten.

Neben Scott Brooks gehören folgende Assistenten zum Trainerteam: Mark Bryant, Brian Keefe, Ralph Lewis, Walt Rock und Ron Adams.


Stärken und SchwächenBearbeiten

StärkenBearbeiten

Wo die Stärken des jungen Teams liegen, lässt sich schwer sagen. Mit Durant besitzen sie einen Scorer, der schon mit seinen 20 Jahren Spiele für sein Team entscheiden kann. Allgemein liegt die größte Stärke der Truppe in dem riesigen Potenzial, das in den nächsten Jahren nur ausgeschöpft werden muss. So wurden die Stars vor dem Rebuild nicht ganz sinnlos abgegeben, wie bei manch anderen Rebuilds der NBA-Geschichte. Die Thunder tauschten Stars gegen Talente und zukünftige Draft-Picks, von denen sie noch einige haben, um sich noch mehr Talent zu holen. Weiterhin vorteilhaft ist der Besitz des NBA Development-Teams der Tulsa 66ers. Diese Kooperation ermöglicht auch den jungen oder länger verletzten Spielern einige Spielminuten auf niedrigem Niveau.


SchwächenBearbeiten

Wie bei einem der jüngsten und unerfahrensten Teams der NBA nicht anders zu erwarten, sind die Thunder oft nicht abgeklärt genug. In ihrer ersten Saison wurden viele enge Spiele verloren und oft große Führungen in kurzer Zeit verspielt.

Nach dem Trainerwechsel von Carlesimo zu Brooks wurde mehr Wert auf die Denfense gelegt. So gab es im Schnitt weniger erzielte Punkte im Schnitt, dafür aber auch viel weniger Punkte des Gegners und einige Siege mehr als zu Beginn er Saison.

Finden die Thunder in der Zukunft die richtige Spieler für ihr Roster, wird eine perfekte Balance zwischen aggressiver Defense und starker Offense möglich sein.

Problematisch in der Premierensaison waren oft die Leistungen von der Bank. Die Thunder hatten keine großartige Tiefe in ihrem Kader. Zumindest wurden im Laufe der Saison einige Trades vollzogen, wodurch einige erfahrene Veteranen wie Malik Rose und Chucky Atkins auf der Bank untergebracht werden konnten.

SpielerBearbeiten

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